„Ich sehe dich“

Impuls zur Venus/Mars Konjunktion am 24.08.2019

Jetzt am Samstag den 24.08.2019 vollendet sich der Zyklus von Venus/Mars, der seinen Beginn am 5.10.2017 hatte. Der Mars braucht zwei Jahre durch den ganzen Tierkreis. Die Venus ist schneller (7,5 Monate) und holt nun den Mars ein. Am 24.08.2019 haben wir eine exakte Konjunktion auf 4°07 in Jungfrau. Damit geht ein Beziehungszyklus zu Ende und ein neuer Beziehungszyklus beginnt, der sich am 13.07.2021 im Löwen auf ca. 19° vollenden wird.

Mit Venus & Mars in Jungfrau kreieren sich Beziehungsdynamiken, in denen sehr deutlich wird, was „noch nicht reicht“ und wo immer noch „etwas fehlt“. „Es ist immer noch nicht gut genug.“ Sei es in deiner Partnerschaft oder in der Selbstbeziehung zu dir. Die innere Leere, die sich offenbart will gefüllt werden. Immer wieder und wieder. Womit? Mit noch mehr Arbeit? Noch mehr Analyse und „An-Sich-Rumschrauben“? Mit Flucht & Rastlosigkeit?

Nein! Mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber. Wie gehst du mit dir und den anderen in Beziehung (Venus in Jungfrau)? Wie sieht diese vermeintliche Realität aus? Verstehst du deine Verlangen hinter deinen Beziehungsmustern? Erkennst du, welche Realität du immer wieder erschaffst? Mars in Jungfrau konfrontiert uns jetzt noch 1x tiefer mit unseren Konditionierungen, aus denen wir unsere Beziehungs-Realität erschaffen.

Die Polarität Fische lädt ein, sich der großen inneren Leere in sich zu stellen. Sich selbst in seinen Illusionen, Unwahrheiten und Täuschungen zu erkennen (Mars in Jungfrau). Diese „Krise“ auszuhalten & sie zur Selbstmeisterung zu nutzen.

Bist du derjenige, der den Mangel bei anderen immer wieder auffüllt oder bist du der-/diejenige, die immer wieder jemanden als „Leere-Auffüller“ in sein Leben zieht? Es wird nicht lange dauerm und du wirst erneut in der Krise sein, da die Leere immer noch da ist.

Am Anfang der Selbsterkenntnis steht die Desillusion und die Enttäuschung zu erkennen, worauf sich der innere Blick konzentriert und verhaftet bleibt. „Hilfe, da ist eine Leere, die darf nicht sein.“ Leere = Mangel. Und das man das als „real“ empfindet: „Mir fehlt etwas.“ Ist das wirklich real?

Sich der inneren Leere zu stellen bedeutet sich dem Göttlichen in dir hinzugeben. Und die Leere von dem Göttlichen – deinem So-sein – deinem Bewusstsein in dir sich erfüllen zu lassen.

Welchen Stellenwert hat das Göttliche, das große Ganze in deinem Alltag? Was eint die Menschen wirklich? Wie können wir einander sehen, wie wir wirklich sind? Kannst du dich und die Menschen, die du liebst in ihrer Gegenwärtigkeit, ihrer Präsenz & Hingabe lassen? Was glaubst du noch hinzufügen zu müssen? Wo siehst du in dir und in den Anderen noch einen Mangel, den du meinst ausfüllen zu müssen oder gar „immer wieder berühren“ zu müssen, damit er sich verändert? Vielleicht ist es auch mal gut, sich nicht zu berühren und das Sein sich auf natürlcihe Weise sich bewegen zu lassen.

Venus & Jungfrau fragen sehr genau:
Gibst es zu deiner Liebe noch ein Gegenteil?

Die wahre Liebe kennt kein Gegenteil mehr. Sie ist einfach & kann das Sein ( deines & der anderen) sein lassen.